Projekt "Schule"

Über die Versorgung der Menschen mit Brunnen einerseits und unter Wertung der Lehrstoffe an den staatlichen Schulen andererseits haben wir uns dazu entschlossen, Schulen unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu bauen mit dem Lernziel, den Kindern und jungen Menschen Englisch – Unterricht anzubieten. Englisch bedeutet den Zugang zum Arbeitsmarkt. Nach Versorgung des Ortes Trach, einem kleinen Dorf auf dem Land mit 15 Trinkwasser-Brunnen, haben wir die erste Schule im Herbst 2016, gebaut mit Spendengeldern für Material, Schulbänke, Tafeln und Lernmaterial. Im Januar 2017 wurde die Schule eröffnet und mehr als 300 Kinder haben sich angemeldet. Und wie man auf den Bildern sieht, konnten aus Spenden schon die ersten mit Schulkleidung versorgt werden.

Wir übernehmen darüber hinaus die Bezahlung der Lehrer, je nach Standort zwischen 50 – 70 $ pro Lehrer pro Monat. Der Grund ist sehr einfach, die Eltern können aus ihrem geringen monatlichen Einkommen kein Schulgeld bezahlen so wie es das kambodschanische Schulrecht vorsieht. Wie man üblicherweise eine Patenschaft für ein Kind in Höhe von 30 EUR kennt, macht das in Kambodscha keinen Sinn. Was nutzt eine Patenschaft, wenn es keine Schule gibt. Wir schaffen die Voraussetzungen und freuen uns außerordentlich, wenn Sie uns auch mit kleinen monatlichen Beiträgen helfen, auch dafür gibt es eine Spendenbescheinigung. Für den Herbst 2017 ist die nächste Schule geplant.


Thnot Chrom

Hauptsponsor: Rotary Club Kleinmachnow

Thnot Chrom ist eine Gemeinde mit ca. 130 Familien; 26 km nord-nord-west von Siem Reap gelegen. In der Gemeinde selbst gibt es eine Grundschule, die gegen alle Gewohnheiten nur Vormittags -Unterricht hat. Dadurch können wir mit dem Englisch – Unterricht und weiteren Zusatz – Angeboten schon um 14 Uhr beginnen, der Unterricht endet gegen 21 Uhr. Unser Schulleiter ist Mr. Korng Leur – genannt Leur.

Prolet

Prolet ist eine Gemeinde mit ca. 150 Familien; 32 km nord-westlich von Siem Reap gelegen. In der Gemeinde selbst gibt es keine Grundschule, die Kinder müssen zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad in ein Nachbardorf fahren.

Bei unseren vorbereitenden Gesprächen kam klar zum Vorschein, dass sowohl der Bürgermeister als auch Eltern eine weitere schulische Ausbildung wünschen, um den Kindern eine berufliche Perspektive zu geben.