Eine Kindheit unter den Roten Khmer

"Eine Kindheit unter den Roten Khmer",
so lautet der Titel zu einem Bericht des Mannes Dany Hok, der heute in Berlin lebt und das Restaurant Angkor Wat betreibt. Er erlebte eine dramatische Kindheit unter Pol Pot, hat hautnah den Völkermord unter dem Regime der Roten Khmer miterleben müssen, verlor in dieser Zeit seine Eltern, Großeltern und fünf Geschwister. Und die Folgen aus dieser Schreckenszeit spürt das Land noch heute.
 
Diese Ära mit all seinem Unrecht gehört zu Kambodscha wie das Dritte Reich zu Deutschland. Eine unglaubliche Geschichte, die Sie sich nicht entgehen lassen sollen.
 

Allgemeines

Kambodscha gilt als eines der ärmsten Länder Süd – Ost Asiens. Noch heute sind als Folge aus dem Vietnamkrieg die Wassersysteme zerstört, so dass nur eine Reisernte pro Jahr möglich ist.

Auch die Trinkwasser Vorräte sind versiegt, von den rund 16 Mio Einwohnern sind ca. 11 Mio Menschen ohne Trinkwasser.

Als Folge aus der damaligen Herrschaft der Roten Khmer und der landesweiten Ermordung der Intelligenz herrscht im Land Bildungsarmut mit allen Folgen.

Politisches System

Kambodscha ist eine konstitutionelle Monarchie. Laut Verfassung hat der König zwar keine Macht, aber in der Realität hat er immer noch großen Einfluss.

Die legislative Gewalt geht von einem Zweikammersystem aus. Die Nationalversammlung mit 123 Abgeordneten wird alle fünf Jahre vom Volk gewählt.

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Bevölkerung und Städte

Kambodscha hat heute, im Jahr 2016, rund 16 Millionen Einwohner und setzt sich aus 24 Provinzen zusammen.Die Bevölkerung besteht aus ca. 90 % Khmer, 5 % Vietnamesen, 1 % Chinesen und 4 % anderen Ethnien.

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