Mein erster Besuch...

Reise vom 2. bis 14. November 2014

Grober Terminplan:
Anreise 01. + 02. Nov. 2014
03. + 04. 11. Freie Tage zur Erholung nach 52 Stunden Flug.

Mittwoch, 05. 11. Abholung 5:30 am, Sonnenaufgang in der Angkor Tempelanlage, dann Frühstück in Angkor Thom. Nachfolgend Besichtigung Projekt 1 ( M. + H. Kircher ), anschließend Fahrt zur Pagode, in der Chantha als Schüler gelebt hat.

reise 2014 01Donnerstag, 06. 11. Besuch Chantha’s Geburtshaus, Gespräch mit der Mutter, Besuch des Hauses der Pflegeeltern. Besichtigung Projekt 2 ( M. + H. Kircher ), abends zum Wasserfest, Nationalfeiertag.

Freitag, 07. 11. Projekt 3 ( Katrin Grunert – Jäger ) ; Projekt 4 (Helmuth Kircher) Besichtigung der Tempelanlage von Beng Mealea, dann Projekt 5 ( Karin + Wulf Wittmann )

Ziel der ersten Woche war, mich schlau zu machen, ob die Brunnen ordnungsgemäß gebohrt sind und funktionieren und dass ich etwas mehr über die Jugend und Geschichte von Chantha erfahren wollte.

Die Brunnen waren in einem sehr guten Zustand, was mit veranlasst hat, in der 2. Woche 5 weitere Brunnen Projekte zu realisieren.

Samstag, 08. 11. Es wurden die beiden Brunnen 6 + 7 ( Ann + Tom Krause – Helmuth Kircher ) gebohrt und zwar in der Provinz Oddar Meanchey, im Norden Kambodschas in Ou orm Bel.

reise 2014 02

Sonntag, 09. 11.Stadtbesichtigung von Siem Reap, nachmittags erneut nach Ou orm Bel zur Abnahme der Brunnen 7 + 8. ( Christian Behn – Silke und Winfried Melles )

Montag, 10. 11. Freier Tag zur Entspannung sollte es werden. Chantha wollte mir unbedingt die Mülldeponie von Siem Reap zeigen, weil dort über 100 Familien von dem leben, was arme Familien, Hotels, Restaurant usw. weggeworfen haben.

Dienstag, 11. 11. Morgens zur FTB - Bank, Konto eingerichtet. Erneut nach Ou orm Bel, wir haben den Brunnen 10 ( Florian Behn ) gebohrt, anschließend Ausflug zum Wasserdorf im Tonle Sab.

Mittwoch, 12. 11. Fahrt nach Ou orm Bel zwecks Kontrolle der Brunnen; neue Standorte gesucht für weitere nachfolgende Projekte.

Donnerstag, 13. 11. Besuch des Waisenhauses in Siem Reap, abends tränenreicher Abschied von Chantha mit den vielsagenden Sätzen: „Helmuth, ich habe im Leben immer vor einer großen Mauer gestanden. Ich bin mir sicher, dass du mir hilfst, diese Mauer zu erklimmen und vielleicht auch zu überspringen“.

Es waren für mich beeindruckende Tage mit Chantha und unserem Fahrer Kimsal, eine fröhliche und äußerst dankbare Situation; ich habe mir vorgenommen, mich zu engagieren, einen gemeinnützigen Verein zu gründen und möglichst vielen insbesondere armen Kindern zu helfen. Ich habe verstanden:

Wasser ist Leben !

Helmuth Kircher, Dezember 2014